Die aktuellen Ideenflug-Gewinner

GESAMTSIEGER 2016
Das Projekt „Aircurve“ von Hanna Werner, Nelly Trebing und Elina Schrader vom Pädagogium Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern)

Gewinner-2016_01Das Team hat sich damit beschäftigt, schnellere Flugzeuge mit weniger Verbrauch zu entwickeln. Schwerpunkte lagen auf der Materialverwendung und der Nutzung des induzierten Tragflächenwiderstandes und verschiedener Dämpfsysteme.

Jurymitglieder Alexander Waldenmaier und Maximilian Oechsle, Preisträger des Ideenflugs im vergangenen Jahr, zu dem Gesamtsieger 2016, dem Projekt „Aircurve“:

„Das Projekt Aircurve überzeugte die Jury insbesondere aufgrund der herausragenden theoretischen Auseinandersetzung. Darüber hinaus wurden die Erkenntnisse sehr anschaulich anhand eines Modells dargelegt. Die fachliche Kompetenz spiegelte sich bei allen Mitgliedern des Teams wider und sprach somit von einer Zusam-menarbeit auf Augenhöhe.“


 

SONDERPREIS ORIGINALITÄT 2016
Projekt „Fliegende Rettungsgeräte“ von Ben David Naumer, Simon Thomas Rößler, Paul Georg Pilz und Richard Steinlechner von der School of Flight aus Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz)

Gewinner-2016_02Das Team hat sich die Technik von Luftkissenfahrzeugen und Bodeneffektflugzeugen zu Nutze gemacht, um fliegende Rettungsgeräte zu entwickeln. Diese sollen eine schnelle und weitreichende Ersthilfe garantieren. Dafür hat das Team ein fliegendes Schwimmbrett zum Einsatz an Badeseen entwickelt.

Jurymitglied Bettina Arold, Executive Assistant des Head of A400M Industrialization & Head of Manufacturing and Facility Management bei Airbus Defence and Space, zu den Gewinnern des Sonderpreises „Originalität“ 2016, dem Projekt „Fliegende Rettungsgeräte“:

„Das Projekt hebt sich von anderen Ideen ab. Es ist ein Projekt was wir Juroren so noch nicht gesehen haben. Das Team entwickelte ein fliegendes Rettungsgerät, welches zur Wasserrettung eingesetzt werden kann. Eine individuelle Idee die Sinn macht und sich in der Realität sehr gut umsetzen lässt.“


 

SONDERPREIS PRÄSENTATION/VISUALISIERUNG 2016
Projekt „Effektives Transportsystem“ von Caleb Seeling, Nathan Seeling und Alma Lapidot-Rakemann vom Jüdischen Gymnasium Moses Mendelssohn Berlin

Gewinner-2016_03Das Team beschäftigte sich mit Suche nach einem effizienten und umweltfreundlichen Transportsystem und entwickelte die Idee der autonom fliegenden Airtaxis. Diese sollen flexibel und jederzeit verfügbar sein und mit Solarstrom betrieben werden.

Andreas Hauffe, Leiter der Arbeitsgruppe „Auslegungsmethoden für Luftfahrzeuge“ am Institut für Luft- und Raumfahrttechnik an der TU Dresden, zu den Gewinnern des Sonderpreises „Visualisierung“ 2016, dem Projekt „Effektives Transportsystem“:

„Als Ingenieur, Wissenschaftler und Facharbeiter muss man sich gut präsentieren können. Gute Ideen gehen häufig unter, wenn sie schlecht präsentiert werden. Einer der aus-schlaggebenden Punkte für die Prämierung in der Kategorie „Visualisierung“ war das vorge-stellte Modell. Der Ingenieur sieht mit Fingern, er muss es erleben. Die Präsentation selbst stellte den Juroren in beeindruckte Weise interaktiv die verschiedenen Aspekte des Projekts dar.“